Veränderung braucht Mut

Heinrich Staudinger, Geschäftsführer von Gea und der Waldviertler Werkstätten GmbH in Schrems.

Bei einem Vortrag auf Schloss Goldegg stellte Heinrich Staudinger im Herbst 2011 folgende „Fünf Thesen für Mutige“ vor:

1. Auf die innere Stimme hören und ihr vertrauen.

Die Orientierung nach innen suchen. Weniger Werbung, die mir sagt, dass ich noch mehr brauche. Weniger Sachzwänge, die mich unter dem Deckmäntelchen der Vernunft dazu verleiten, so weiterzumachen wie bisher.

2. Die Naivität achten.heini_staudinger

Beim ersten Schritt muss das Ziel noch nicht erkennbar sein. Auf Versicherungen verzichten, auch wenn wir gerne welche haben.

3. Fürchte dich nicht vor dem Alleinsein.

Neue Wege können zu Beginn Einsamkeit bedeuten. Angst ist ein großes Hindernis. Vielleicht steht deshalb so oft im Neuen Testament „Fürchte dich nicht!“ Durch das Alleinsein entsteht eine innige Verbindung zum Lebendigen, die unsere innere Stimme besser fühlbar macht.

4. Erkenne, was dich gefangen hält.

Was macht es schwierig, das zu tun, was ich möchte?

Geld? Der Job, den man für destruktiv hält, den man aber braucht, um die nächste Rate zu bezahlen? Man vergisst, dass Geld zur Erleichterung der Arbeitsteilung dienen soll und nicht dazu, jeden Wahnsinn zu legitimieren.

Nötig sind gute FreundInnen, die den göttlichen Funken in uns einmahnen und uns den Anstoß geben, wirklich anzufangen.

5. Spring bitte! Mit der Kraft der Mitte.

Lernen, aus den eigenen Gefangenheiten auszubrechen, denn es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben. Den eigenen Weg findet man am besten durch hemmungsloses Probieren. Dabei dürfen die Hosen ruhig auch einmal voll sein – abputzen und den nächsten Versuch starten.

 

Veröffentlicht im Magazin “Welt der Frau”, Ausgabe 11/12,  Text: Maria Sigl, Foto: Gea

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